Strafgesetzbuch-Reform: Strafrechtler kritisieren Pograpsch-Paragrafen

Quelle: 
dieStandard.at
publiziert am: 
Wednesday, 18 March, 2015

18. März 2015, 13:48
Befürchtung, dass auch Umarmungen darunter fallen könnten. Expertin sieht Formulierung hingegen zu eng gefasst
"Po-Grapschen ist kein Kavaliersdelikt" lautete eine Aktion der "Sozialistischen Jugend Österreich" (SJÖ) im Jahr 2013. "Po-Grapschen ist kein Kavaliersdelikt" lautete eine Aktion der "Sozialistischen Jugend Österreich" (SJÖ) im Jahr 2013. foto: apa/georg hochmuth
Wien - Dass "körperliche Belästigungen im Bereich der sexuellen Sphäre" - Stichwort "Po-Grapschen" - mit der kommenden Strafrechtsreform verboten werden sollen, stößt bei zwei Strafrechtlern auf Widerstand. Der Tatbestand sei sehr unbestimmt, auch Umarmungen könnten darunterfallen, befürchtet Helmut Fuchs von der Universität Wien laut der "Presse".

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