Feminismus: Der Traum vom warmen Eislutscher

Quelle: 
derStandard.at
publiziert am: 
Thursday, 19 March, 2015

Kommentar der anderen | Georg Schildhammer
19. März 2015, 17:04

Der österreichische Feminismus belügt die Männer – und die Frauen. Er sollte der Wahrheit ins Auge blicken und diese offen aussprechen, auch wenn es ihn seine Existenzberechtigung kosten könnte. Ein Nachtrag zum Frauentag

Was waren das doch für Zeiten, als es noch etwas gab, wofür es sich zu kämpfen lohnte für Feministinnen hierzulande: das "Recht auf Frauenstudium" (ab dem Ende des 19. Jahrhunderts bis knapp nach dem Zweiten Weltkrieg – mit einem kurzen Backlash während der Nazizeit – wurden Frauen peu à peu an den österreichischen Universitäten zugelassen), das "Wahlrecht für Frauen" (das aktive und passive Wahlrecht wurde 1918 eingeführt, das für Männer nur kurz davor: 1907), das "Recht auf Selbstbestimmung über den eigenen Körper" (die sogenannte Fristenlösung wurde in Österreich 1973 Gesetz).

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