Fatale Fehldiagnose: "Krankheit konstruiert"

Quelle: 
kurier.at
publiziert am: 
Friday, 28 September, 2012

Letztes Update am 28.09.2012, 15:22

Eine Psychologin stellte in einem Sorgerechtsstreit eine sehr umstrittene Diagnose. Der Mutter wurden die Kinder abgenommen.

Sie sei geisteskrank, habe Wahnvorstellungen, Depressionen, kognitive Beeinträchtigungen und neige zu erweitertem Selbstmord. Also könnte sie, abge­sehen von sich selbst, auch ihre Kinder mit in den Tod reißen. Diese Diagnose stellte eine psychologische Gerichtsgutachterin der 40-jährigen Alexandra L. Mit fatalen Folgen: Der Burgenländerin wurden ihre vierjährigen Zwillingssöhne abgenommen – wegen "Gefahr im Verzug".

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