Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Anwaltskritik am Richter ist ein Menschenrecht

Quelle: 
derstandard.at
publiziert am: 
Monday, 18 May, 2015

LIANE HIRSCHBRICH
18. Mai 2015, 12:03

Entscheidung des EGMR in einem französischen Fall hat auch Auswirkungen auf Österreich

Deutschland muss zu lange Verfahren vermeiden

Quelle: 
Frankfurter Allgemeine - faz.net
publiziert am: 
Thursday, 2 September, 2010

02.09.2010 · Fehlende Rechtsmittel gegen überlange Verfahren stellen hierzulande ein strukturelles Problem dar: Nach einem Urteil des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofs muss Deutschland innerhalb eines Jahres einen wirksamen Rechtsbehelf gegen überlange Gerichtsverfahren einführen.
Von Reinhard Müller

"Ähnliche psychische Folgen wie durch Missbrauch"

Quelle: 
sueddeutsche.de
publiziert am: 
Friday, 13 April, 2012

Interview: Lena Jakat
Übersexualisiertes Umfeld, marode Familienstrukturen, unklare Rollenverteilung: Das sind alles Faktoren, die Inzest unter Geschwistern begünstigen können. Ein Gespräch mit dem Psychiater Peer Briken über sexuelle Grenzüberschreitungen.

Warum das Inzestverbot widersinnig ist

Quelle: 
sueddeutsche.de
publiziert am: 
Thursday, 12 April, 2012

Mit der Billigung des deutschen Inzestverbots hat der europäische Gerichtshof für Menschenrechte nicht gerade eine Ruhmestat vollbracht. Die Entscheidung hilft niemandem, weder Befürwortern, noch Gegnern, schon gar nicht den Klägern. Nun liegt es an der Politik, auch das letzte Tabu von der Strafbarkeit zu befreien - wie früher Ehebruch, Kuppelei und Homosexualität.

Verbotene Liebe unter Geschwistern

Quelle: 
derstandard.at
publiziert am: 
Thursday, 12 April, 2012

Dem Schutz der Kinder soll der österreichische Blutschandeparagraf dienen - Künstliche Befruchtung ist jedoch auch unter Geschwistern erlaubt

Inzest unter Geschwistern bleibt verboten

Quelle: 
focus.de
publiziert am: 
Thursday, 12 April, 2012

Mit seiner Schwester hat Patrick S. vier Kinder gezeugt, dafür musste er ins Gefängnis. Das sei rechtens, entschied nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte. Über die Begründung ist der Anwalt von S. empört.

Klage leiblicher Väter wurde abgewiesen

Quelle: 
diestandard.at
publiziert am: 
Thursday, 22 March, 2012

Menschenrechts-Gericht
22. März 2012 13:26

Deutschland: Biologische Väter haben keinen Anspruch auf Anerkennung der Vaterschaft, wenn es rechtlich einen Vater gibt, der sich um das Kind kümmert

Mann geht für gemeinsame Obsorge nach Straßburg

Quelle: 
diepresse.com
publiziert am: 
Sunday, 26 February, 2012

Während die Politik über die Novelle diskutiert, zieht ein betroffener Vater vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Kindesentzug: Von den schockierenden Methoden deutscher Ämter

Quelle: 
info.kopp-verlag.de
publiziert am: 
Wednesday, 22 February, 2012

Birgit Kelle
Jedes Jahr werden in Deutschland über 32.000 Kinder und Jugendliche durch deutsche Ämter der Obhut ihrer Eltern entnommen, Tendenz steigend. Die Gründe sind vielfältig, bei den meisten Fällen spricht man von einer »Überforderung der Eltern«. Das sehen die betroffenen Eltern allerdings oft anders: Sie beginnen jetzt, sich gegen ein skandalöses System aus schlecht ausgebildeten Familiengerichten, überforderten, dennoch selbstbewussten Jugendämtern und zweifelhaften Gutachtern zu wehren, das ihnen als leibliche Eltern kaum eine Chance lässt und ihnen die Kinder – oft für immer – nimmt. Bei den zum Teil brutalen Trennungsmethoden dürfen Eltern und Kinder bei einem kurzen Wiedersehen nicht einmal weinen, so die Buchautorin Karin Jäckel in einem Interview mit KOPP Online, die sich schon seit Jahren mit der Problematik der »Inobhutnahme« von Kindern beschäftigt. Sie spricht schockierende Zustände an, berichtet von Kontrollmaßnahmen, Traumatisierung, Zensur, Menschenrechtsverletzungen, Wut und Hilflosigkeit, und schildert das enorme Leid von Kindern und Eltern gleichermaßen, wenn diese bis zum Rest ihres Lebens getrennt und dabei belogen werden – von fremden Instanzen.

Willkür der Jugendämter? Immer mehr Eltern werden die Kinder entzogen

Quelle: 
kopp-verlag.de
publiziert am: 
Friday, 10 February, 2012

Birgit Kelle
Der Fall Chantal steckt uns noch allen in den Gliedern: Eine Elfjährige starb vor drei Wochen in Hamburg an einer Überdosis Methadon, sie war vom Jugendamt bei drogensüchtigen Pflegeeltern untergebracht worden. Nun werden erste Konsequenzen aus dem beispiellosen Skandal gezogen: Der Hamburger Bezirksamtschef Markus Schreiber tritt heute zurück. Der Fall erinnert uns: Kaum ein anderes Land in Europa hat wegen kritischer Entscheidungen von Jugendämtern und Familiengerichten so viele Klagen anhängig am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, wie Deutschland. Dort muss man sich nun auf EU-Ebene mit der Willkür der deutschen Ämter beschäftigen. Klar ist aber auch: Den Jugendämtern wird durch neue Gesetze immer mehr Macht erteilt, nicht nur in Deutschland. Dies führt immer häufiger zu Problemen – in der Regel zulasten der Kinder. Das Grundproblem besteht darin, dass es keinerlei Kontrollinstanz gibt für die Arbeit der Sozialarbeiter. Zuständig ist immer nur die Kommune, kein Sozialarbeiter ist persönlich oder gar strafrechtlich zu belangen. Und wo keine Verantwortung eingeklagt werden kann, gibt es auch keine Schuldigen. Ein unhaltbarer Zustand. Grund genug, die unübersichtliche und teilweise offenbar korrupte Szene in Deutschland wie auch anderswo genauer unter die Lupe zu nehmen.

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