Deutschland [D]

Es entstehen neue Konflikte

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ZEIT-ONLINE - zeit.de
publiziert am: 
Friday, 13 June, 2014

Gleichberechtigung"Es entstehen neue Konflikte"

Warum fallen Männer und Frauen in alte Rollen zurück, wenn das erste Kind geboren ist? Ein Gespräch mit dem Soziologen Michael Meuser Ein Interview von Katrin Hörnlein
Ein Vater trägt sein Kind auf dem Arm.  |  © vandalay/photocase.de
Ein Vater trägt sein Kind auf dem Arm. | © vandalay/photocase.de

DIE ZEIT: Herr Meuser, wie Mütter und Väter die Familienarbeit unter sich aushandeln, ist normalerweise Privatsache. Sie erforschen das in Interviews. Wie viele Paare haben Ihnen einen Einblick gewährt?

Experten fordern Mindestqualifiaktion für Gutachter und Familienrichter

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moses-online.de
publiziert am: 
Sunday, 1 June, 2014

Experten fordern Mindestqualifiaktion für Gutachter und Familienrichter

Auf einer Podiumsdiskussion des Verbandes Anwalt des Kindes e.V. Berlin-Brandenburg forderten Experten Schulungen für Gutachter und Familienrichter. Gerichtsverfahren tragen die Züge einer Lotterie wurde bemängelt.

Auf einer Podiumsdiskussion im Berliner Haus der Demokratie forderten Experten eine Verbesserung der fachlichen Qualifikation familienpsychologischer Sachverständiger, die Gutachten für Gerichtsverfahren erstellen. Auf Einladung des Verbandes Anwalt des Kindes e. V. (VAK), Landesverband Berlin-Brandenburg, diskutierten am 21. Mai Vertreter aus Politik, Psychologie/Psychiatrie und Betroffene über „Wildwuchs bei Sachverständigen“. In der Fachwelt und bei Betroffenen sei hinlänglich bekannt, dass die Qualität und Zuverlässigkeit psychologischer Gutachten in familienrechtlichen Verfahren sehr häufig zu wünschen übrig lasse. Mängel hinsichtlich wissenschaftlicher Begründung, innerer Logik und Schlüssigkeit seien häufig sogar anhand des Aufbaus der Gutachten erkennbar, stellte Prof. em. Dr. phil. Karl Westhoff - Autor des Lehrbuches „Psychologische Gutachten schreiben und beurteilen“ - fest.

Richter delegieren oftmals komplette Fälle an Sachverständige, weil ihnen selbst der Sachverstand fehlt, so Dr. Christoph Mandla von Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: „Richter müssen Gutachten beurteilen. Es gibt sehr gute Richter die das können“. Das Grundproblem sei aber, man könne sich den Richter nicht aussuchen. Auch die Berliner Fachanwältin für Familienrecht Claudia Räthel kritisierte, dass Richter sogar teilweise auf eigene Beweiserhebung verzichten und die Entscheidungsbefugnis, z. B. zur kompletten Sorgerechtsregelung auf den Gutachter delegieren. Dessen Meinung wird meistens gefolgt, so Räthel. „Die Gerichtsverfahren tragen Züge einer Lotterie“, ergänzt Mandla.

Unrechtmäßig in der Psychiatrie - Gustl Mollath legt neue Verfassungsbeschwerde ein

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FOCUS-ONLINE - focus.de
publiziert am: 
Monday, 28 April, 2014

Der langjährige Psychiatriepatient Gustl Mollath wirft dem Oberlandesgericht Bamberg einen Verstoß gegen das Grundgesetz und Missachtung des Bundesverfassungsgerichts vor. Es geht um die Frage: Seit wann saß er unrechtmäßig in der Psychiatrie?

Familiendrama in Hamburg - Frau sticht ihren Mann und ihren Sohn(1) nieder

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bild.de
publiziert am: 
Sunday, 30 March, 2014

 Thomas Knoop

Von M. BITTNER und T. KNOOP

Hamburg – Es wirkte wie das perfekte Familienidyll: Das Baby (1) spielte auf dem Rasen im Garten, eine Katze tollte umher. Mutter und Vater sonnten sich auf der Terrasse ihrer Erdgeschoss-Wohnung.

Was muss in der Mutter vorgegangen sein, dass sie dieses scheinbare Glück auslöschen wollte?

Der Verdacht

Quelle: 
ZEIT ONLINE - zeit.de
publiziert am: 
Wednesday, 19 September, 2007

Ein einziger Tag zerstört das Leben einer Familie im Saarland. Die achtjährige Lena werde vom Vater misshandelt, behauptet eine fremde Frau aus der Nachbarschaft. Die staatliche Maschinerie dreht durch: Den Eltern wird das Kind entrissen – und als der Verdacht zwei Jahre später zerfällt, will Lena nicht mehr heim.
von Sabine Rückert
DIE ZEIT Nº 26/2003, 19. September 2007

BGH: Auch gegen das Jugendamt kann ein Ordnungsgeld festgesetzt werden,

Quelle: 
Fokus Familenrecht, Aktuelle Urteile im Brennpunkt - fokus-familienrecht.blogspot.de
publiziert am: 
Friday, 11 April, 2014

wenn der Kindesumgang nicht zu Stande kommt.

Das Kind lebt in einer Pflegefamilie, das Jugendamt ist zum Vormund bestellt. Vor Gericht wurde zwischen Vater und Jugendamt eine Umgangsvereinbarung geschlossen, die der Amtsrichter billigte. Das Gericht wies - wie üblich - sämtliche Beteiligten darauf hin, dass bei Verstoß gegen die Umgangsregelung ein Ordnungsgeld festgesetzt werden könne.

Alle Menschen werden Opfer

Quelle: 
WIENER ZEITUNG - wienerzeitung.at
publiziert am: 
Saturday, 18 January, 2014

Von Bruno Jaschke

Die Geschichte und Entwicklung des Opferbegriffs arbeitet Kirstin Breitenfellner in ihrem Buch "Wir Opfer" auf: Von archaischen Sündenbock-Ritualen bis zur heute grassierenden, von Medien kräftigst geförderten Opferlust.

Deutschland muss zu lange Verfahren vermeiden

Quelle: 
Frankfurter Allgemeine - faz.net
publiziert am: 
Thursday, 2 September, 2010

02.09.2010 · Fehlende Rechtsmittel gegen überlange Verfahren stellen hierzulande ein strukturelles Problem dar: Nach einem Urteil des Straßburger Menschenrechtsgerichtshofs muss Deutschland innerhalb eines Jahres einen wirksamen Rechtsbehelf gegen überlange Gerichtsverfahren einführen.
Von Reinhard Müller

Richter signalisieren bei der Auftragsvergabe von Gutachten, welche Ergebnisse sie erwarten

Quelle: 
Der SPIEGEL - spiegel.de
publiziert am: 
Sunday, 30 March, 2014

Jeder vierte Gutachter aus dem medizinischen oder psychologischen Bereich hat in Bayern sogenannte Tendenz-Signale von der Justiz erhalten. Das bedeutet, Richter geben bei der Auftragsvergabe einen Hinweis, welches Ergebnis erwartet wird. Bei Psychologen ist der Anteil derer, die "in Einzelfällen" oder "häufig" solche Signale bekommen haben, noch wesentlich höher als bei Medizinern: Fast jeder zweite psychologische Sachverständige hat offenbar solche Erfahrungen gemacht.

Auf Ungerechtigkeit reagiert unser Gehirn mit Ekel

Quelle: 
Franktfurter Rundschau ONLINE - fr-online.de
publiziert am: 
Tuesday, 5 April, 2011

Evolutionär gesehen ist der Homo sapiens ein soziales Wesen, sagt der Freiburger Professor Joachim Bauer im FR-Interview. Erst die Ressourcenknappheit habe Gewalt und Aggression hervorgebracht.

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