Österreich [A]

Feindbild Vater - Das entfremdete Kind

Quelle: 
Frankfurter Allgemeine Zeitung - faz.net
publiziert am: 
Wednesday, 25 August, 2010

Weil die Mutter es nicht will, sieht Timo seinen Vater viele Jahre lang nicht. Sie redet ihm ein, dass dieser Mann ein Schuft ist, und er glaubt ihr. Erst mit achtzehn sieht Timo ihn wieder. Und fällt aus allen Wolken: Die Mutter hat ihn angelogen.
25.08.2010, von Katrin Hummel
Die Eltern von Timo Struve* trennen sich, als er sieben Jahre alt ist. Vorangegangen sind jahrelange Zankereien. Nach einem besonders schlimmen Streit verfrachtet die Mutter ihn und seine jüngere Schwester ins Auto und zieht zu einer Bekannten. Am nächsten Morgen muss Timo, der nichts von der ganzen Aktion geahnt hat, in der neuen Stadt auf eine neue Schule gehen. Die Mutter erklärt Timo, dass sie bald wieder zurück zum Vater gehen werden. Er solle ein bisschen nach ihnen suchen, sich entschuldigen, und dann sei alles wieder gut. Ein paar Wochen später findet der Vater seine Familie tatsächlich. Aber er möchte nicht mehr mit der Mutter zusammenleben.

Erziehung: Alle Beteiligten handeln aus Angst

Quelle: 
DiePresse.com
publiziert am: 
Wednesday, 12 November, 2014

Kinderarzt Herbert Renz-Polster erklärt im "Presse"-Interview, dass die heutige Erziehung nur wenig mit den Bedürfnissen der Kinder zu tun hat.

12.11.2014 | 09:49 | Von Rosa Schmidt-Vierthaler (Die Presse)

Die Presse: In Ihrem neruen Buch "Die Kindheit ist unantastbar" geht es immer wieder um die Geschichte der Erziehung. Wann wären Sie selbst gern Kind gewesen?

Herbert Renz-Polster: Ich war gern in den 1960er- und 1970er-Jahren Kind. Da waren Bindung und Beziehung schon wichtig, gleichzeitig hatten wir viel Autonomie.

Aufruf zum Mitmachen: „Ich bin Vater, kein Besucher“ zum Spruch des Jahres abstimmen!

Quelle: 
Männerpartei - männerpartei.wordpress.com
publiziert am: 
Wednesday, 12 November, 2014

Liebe Mitglieder und Interessenten der Männerpartei!

Bewusstseinsschaffung ist der erste Schritt zur Veränderung. Daher unterstützen wir eine Initiative der Vätervereine:

In der Online-Abstimmung zum Spruch des Jahres steht die Auswahl „Ich bin Vater, kein Besucher“ zur Verfügung. Bitte stimmen auch Sie für diesen Spruch, wenn er Ihnen aus dem Herzen spricht, unter:

http://www-oedt.kfunigraz.ac.at/oewort/

Österreich kassiert 835 Mio. Euro Gerichtsgebühren

Quelle: 
Kronen Zeitung-ONLINE - krone.at
publiziert am: 
Monday, 10 November, 2014

Es ist ein zweifelhafter Europameistertitel, den das österreichische Justizsystem laut einer aktuellen Studie des Europarates jetzt einfahren konnte. In keinem anderen Land sind die Gerichtsgebühren höher als bei uns! 835 Millionen Euro nimmt der Staat im Jahr ein - mehr als das Justizsystem überhaupt kostet. Zu spüren bekommt das einmal mehr der Mittelstand.

Kinderrechtsenquete - Kucharowits: Umsetzung der Kinderrechte entschieden vorantreiben

Quelle: 
APA OTS
publiziert am: 
Monday, 10 November, 2014

Mitsprache von Kindern und Jugendlichen verbindlicher verankern

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits muss die heutige Kinderrechtsenquete im Parlament zu 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention Anlass sein, die Umsetzung der Kinderrechte in Österreich entschiedener voranzutreiben. "Sowohl rechtlich als auch gesellschaftlich klaffen noch Lücken zwischen Anspruch und Realität. Wir brauchen ein verbindlicheres Monitoring der Kinderrechte in Österreich, aber auch gesetzliche Verbesserungen in unterschiedlichen Bereichen", so die SPÖ-Abgeordnete am Montag. Als Beispiel nannte Kucharowits die politische Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen; hier könne die heutige parlamentarische Enquete, bei der erstmals auch Kinder und Jugendliche zu Wort kommen, wegweisend für künftige Prozesse sein. ****

Regierung räumt weiteren Handlungsbedarf bei Kinderrechten ein

Quelle: 
DerStandard.at
publiziert am: 
Monday, 10 November, 2014

10. November 2014, 11:11
Nationalratspräsidentin Bures: "Sind nach wie vor gefordert" - Bundesjugendvertretung will alle Kinderrechte in Verfassung

Wien - Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) haben am Montag eingeräumt, dass Österreich in Sachen Kinderrechte noch Handlungsbedarf hat. Die Bundesjugendvertretung forderte im Rahmen der parlamentarischen Enquete "25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention", dass Österreich alle Kinderrechte in Verfassungsrang heben soll.

Parlamentarische Enquete, 25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention

Quelle: 
Österreichisches Parlament - parlament.gv.at
publiziert am: 
Monday, 10 November, 2014

NATIONALRAT
Am Montag, dem 10. November 2014, um 9 Uhr (bis 16.30 Uhr) findet im Nationalrats-Sitzungssaal eine PARLAMENTARISCHE ENQUETE „25 Jahre UN-Kinderrechtskonvention“ statt.

G E Ä N D E R T E T A G E S O R D N U N G

9.00 Uhr

BEGRÜßUNG

Doris Bures, Präsidentin des Nationalrats

EINLEITUNG

je ca. 8 Min
Dr.in Sophie Karmasin, Bundesministerin für Familien und Jugend
Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Bildung und Frauen

9.40 Uhr

IMPULSREFERATE

je ca. 10 Min

Ex-Zivilrichter packt aus

Quelle: 
Bezirks Blätter, Niederösterreich - meinbezirk.at
publiziert am: 
Monday, 10 November, 2014

NEUNKIRCHEN/WIENER NEUSTADT. Mit 60 hatte Kurt Marschall genug vom Staatsdienst. Der Zivilrichter am LG Wr. Neustadt erkaufte sich seinen früheren Pensionsantritt. Alles in allem fünf Jahre. Für ihn eine kluge Entscheidung: „Natürlich kann ich mich jetzt den Enkelkindern (6, 3½) widmen.“ Und auch dem Golfspiel, der Fotografie, seinem Steckenpferd Medizinrecht und seiner caritativen Tätigkeit bei Kiwanis will sich „Herr Rat a.D.“ nun intensiver hingeben. Denn gesehen hat er während seiner knapp 25-jährigen Dienstzeit genug vom Rechtssystem. Genug auch, um zu wissen, wo was faul ist.

Zwei Wohnsitze für Kinder: Gesetz schränkt Halbe-halbe-Erziehung ein

Quelle: 
DerStandard.at
publiziert am: 
Wednesday, 5 November, 2014

Irene Brickner
5. November 2014, 05:30

Ein Richterspruch, der erstmals zulässt, dass ein Kind getrennter Eltern zwei Wohnsitze hat, führt zu Kontroversen

Wien - Kinder, deren Eltern nicht zusammenwohnen, kennen in der Regel zwei Haushalte. Vielfach leben sie abwechselnd bei Mutter und Vater - doch rein rechtlich würden sie und ihre Eltern hier in ihrer Wahlfreiheit massiv eingeschränkt, meint Anton Pototschnig von der Plattform Doppelresidenzen: Die heimische Regelung zwinge Paare, einen "hauptsächlichen Aufenthaltsort" für das Kind zu bestimmen.

Kinderanwältin: "Ich sehe keine kindgerechter reagierende Justiz"

Quelle: 
DerStandard.at
publiziert am: 
Wednesday, 5 November, 2014

Interview | Peter Mayr
5. November 2014, 13:19

Dass Doppelresidenzen elterliche Konflikte minimieren, sei ein Fehlschluss, warnt die Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits

STANDARD: Ein Gericht hat gerade erstmals entschieden, dass ein Kind von Eltern, die getrennt leben, zwei Hauptwohnsitze haben darf. War das ein guter Urteilsspruch?

Pinterits: Ich wundere mich über die Entscheidung, weil es gesetzlich nicht vorgesehen ist. Es soll jetzt das Kindschafts- und Namensrechtsänderungsgesetz aus dem Jahr 2013 einer Evaluierung unterzogen werden. Das gehört dann aber nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich durchleuchtet. Denn eines zeigt sich deutlich: Die Erwartungen, dass die Verfahren schneller laufen und kindgerechter sind, wurden nicht erfüllt.

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