KiJA-Wien [A]

Kinderanwältin: "Ich sehe keine kindgerechter reagierende Justiz"

Quelle: 
DerStandard.at
publiziert am: 
Wednesday, 5 November, 2014

Interview | Peter Mayr
5. November 2014, 13:19

Dass Doppelresidenzen elterliche Konflikte minimieren, sei ein Fehlschluss, warnt die Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits

STANDARD: Ein Gericht hat gerade erstmals entschieden, dass ein Kind von Eltern, die getrennt leben, zwei Hauptwohnsitze haben darf. War das ein guter Urteilsspruch?

Pinterits: Ich wundere mich über die Entscheidung, weil es gesetzlich nicht vorgesehen ist. Es soll jetzt das Kindschafts- und Namensrechtsänderungsgesetz aus dem Jahr 2013 einer Evaluierung unterzogen werden. Das gehört dann aber nicht nur strukturell, sondern auch inhaltlich durchleuchtet. Denn eines zeigt sich deutlich: Die Erwartungen, dass die Verfahren schneller laufen und kindgerechter sind, wurden nicht erfüllt.

Pinterits und Nik Nafs neue Wiener Kinder- und Jugendanwälte

Quelle: 
APA OTS - ots.at
publiziert am: 
Tuesday, 3 June, 2014

Wien (OTS) - Die Wiener Landesregierung bestellte heute Dienstag Monika Pinterits und Ercan Nik Nafs als neue Kinder- und Jugendanwälte (KJA) für Wien. Vorgeschlagen wurden die neuen Anwälte von dem zuständigen Stadtrat Christian Oxonitsch, der aus den drei KandidatInnen, die zuvor dem Ausschuss der Geschäftsgruppe Bildung, Jugend, Information und Sport im Rahmen eines Hearings Rede und Antwort standen, zwei auswählte.

Kinderschutzzentrum Villach „therapiert“ Vaterwunsch einfach weg!

Quelle: 
facebook.com/
publiziert am: 
Sunday, 15 April, 2012

Drei Mädchen, im Alter von 7, 9 und 11 Jahren werden teilweise unter Mithilfe des Jugendamtes Wien und Villach der KJA Wien und des Kinderschutzzentrums DELFI vom Vater, der grundsätzlich immer die gemeinsame Obsorge wollte, entfremdet. Das älteste Mädchen wurde bereits durch die Mutter erfolgreich vom Vater entfremdet, seit 2009 gibt es zur Minderjährigen P. keinen Kontakt – hier muss nichts mehr „weg“- therapiert werden.

Weisser Ring: Das, was die Opfer sagen, hat Hand und Fuß

Quelle: 
kurier.at
publiziert am: 
Saturday, 15 October, 2011

Die Aussagen der Opfer sind glaubwürdig", sagt die Wiener Kinder- und Jugendanwältin Monika Pinterits, nachdem sie vom KURIER mit den schwerwiegenden Vorwürfen von Eva L. und Julia K. konfrontiert wurde.

Erste Runde im Obsorge-Streit

Quelle: 
wienerzeitung.at
publiziert am: 
Thursday, 24 March, 2011

Bandion-Ortner und Heinisch-Hosek wollen Änderungen im Familienrecht.
Hauptknackpunkt: Thema Obsorge nach Scheidungen.
Wien. Die Verhandlungen über Änderungen im Familienrecht zwischen Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek haben gestern begonnen. Knackpunkt ist vor allem das Thema gemeinsame Obsorge nach Scheidungen. Bandion-Ortner will, dass diese grundsätzlich bestehen bleibt, Heinisch-Hosek ist gegen eine derartige "Automatik". Nach Ende der ersten Runde gaben sich beide Ministerinnen wortkarg. Wie das Gespräch verlaufen sei, wollten sie nicht kommentieren.

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